Eine Lösungsansatz wäre z.B.: Der Standard KfW 40+ im Neubau ist für die energiepolitischen Ziele relevant. Man könnte eine Zinsvergünstigung von 1,5 % gewähren, wenn dieser Standard erreicht wird. Das kostet den Staat sehr wenig, da Banken und KfW dieses System kennen und die Energieberater eingespielt sind. Eine einfache Vorgabe könnte lauten: begrenzt auf 2.500 € pro Quadratmeter und 100 m². Das setzt Anreize, klein und kompakt zu bauen (aber nicht zu klein!) und ist verlässlich und einfach! Eine kurze Präambel, dem Förderprogramm vorangestellt, könnte dies verbindlich regeln.
Im Bestand könnte der nächste Schritt sein, den Standard KfW 55 zu erreichen, mit einer Zinsvergünstigung von 1 %, begrenzt auf 2.000 € pro Quadratmeter und 100 m². Gleiche Regeln für Maßnahmen im Bestand und Neubau fördern, ohne dass es den Staat etwas kostet, und der Planungszeitraum ist gesichert. Nur so kann es funktionieren: klare, einfache Regeln, langfristig mit konkreten Zielen.