Im Fokus der aktuellen KfW Förderprogramme stehen die Schaffung von flächeneffizienten, preisgünstigen und klimafreundlichen Wohnungen, insbesondere für den unteren und mittleren Preissektor.
Die Förderung wird über zinsverbilligte KfW-Kredite angeboten, die mit einem Zinssatz von etwa 1-2 % deutlich unter den Marktkonditionen liegen. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 100.000 Euro pro Wohneinheit, und es gelten technische Mindestanforderungen wie der Effizienzhaus-Standard 55 oder höher. Dieses Programm ist bis Ende 2025 befristet und hat das Ziel, die Bauwirtschaft zu stabilisieren und gleichzeitig die Klimaziele der Bundesregierung zu unterstützen.
Das neue Bauförderprogramm könnte also tatsächlich einen wichtigen Impuls für die Bauwirtschaft setzen, vor allem durch die Kombination von zinsverbilligten Krediten und Vorgaben zur Baukostenbegrenzung. Das Ziel, klimafreundliche und preisgünstige Wohnungen zu schaffen, kann die Nachfrage nach neuen Wohnbauprojekten im unteren und mittleren Preissegment steigern, was die Bauwirtschaft unterstützt.
Aber: 100.000 Euro pro Wohneinheit? Ist das nicht zu wenig, denn ist eine 50qm Wohnung familiengerecht für z. B. vier Personen?